Geschichte

Entwicklung des Pole Dance

Vielleicht ist es dir auch so ergangen, als du von deinem neuen Hobby erzählt hast – dieser „anderen“ Art des Tanzens – Pole Dance, was ist das denn?!

Wortwörtlich übersetzt heißt Pole Dance nichts anderes als Stangentanz, womit nicht die Ballett-, sondern die vertikale Stange gemeint ist.

Wo genau das Pole Dance seinen Anfang nahm ist äusserst umstritten. Wir können jedoch sicher sein, dass es nicht ausschließlich in Bars und Amüsiervierteln der Großstädte entstand.

Das Pole Dance, wie man es heute praktiziert, erhält Einflüsse aus vielen Teilen der Welt! Unter anderem aus China, dort tanzt man an einer sogenannten „Chinese Pole“ oder einem „Mast“. Ebenso ist die indische Version des Pole „Mallakhamb“ eine ausschließlich von Männern ausgeübte Sportart, die bis heute Tradition hat! In beiden Fällen erkennt man akrobatische Elemente, die wir auch im klassischen Pole Dance benutzen. Der Einfluss der weiblichen, weichen und teilweise erotischen Bewegungen verdankt die Sportart (angeblich) den in den 40igern Jahren berühmten Hootchie-Coochie Tänzerinnen. Sie bezogen auch die seitlichen Zeltstangen in Ihre Performance mit ein. Die Zeltstange wurde zu einer ersten Variante der heutigen „Pole“.

Später in den 80er Jahren wurde Pole Dance in Kanada und den USA bekannt, wo es erstmals aus den Peepshows heraus und ins Fitnessstudio hinein gebracht wurde. Was in den USA bereits über 20 Jahre Erfahrung und hartes Training bedeutet, steckt in Deutschland leider noch immer in den Kinderschuhen und kämpft mit Vorurteilen.

Dank einer immer breiter werdenden Masse an Sport- und Bewegungsbegeisterten hält Pole Dance nun aber auch Einzug in die deutsche Fitnessbranche. Denn es kommt nicht nur darauf an, sich sexy die Stange rauf- und wieder runterzuräkeln, sondern  auch auf Kraft, Ausdauer und sehr viel Beweglichkeit. Pole Dance vereint somit alle drei wichtigen Grundeigenschaften in sich und kann als Extremsport eingestuft werden!

Der komplette Körper wird trainiert: Beine und Arme, Gesäß- und Bauchmuskulatur, Rücken-, Brust- sowie Schultermuskulatur.

Nach einer Stunde Pole Dance kannst du dir sicher sein, an deine Grenzen gegangen zu sein und dich vor allem auf spaßbringende Art und Weise ausgepowert zu haben.

Pole Dance richtet sich vor allem an jene, die neue Wege beschreiten wollen,  weil das klassische Fitnessstudio kein Herausforderung mehr darstellt. Es ist für jeden gedacht, der neue Körpererfahrungen sammeln will, um so einerseits sich selbst und andererseits die damit verbunde Kraft des eigenen Ausdrucks kennen- und schöpfen lernen zu wollen.

Entdecke eine ganz neue und andere Seite an dir selbst!